1. Licht
- LED-Taschenlampen oder Stirnlampen
- Passende Ersatzbatterien
- Eine Lampe je wichtigem Bereich
- Lichtquelle so lagern, dass sie im Dunkeln erreichbar ist
Licht · Energie · Information · Versorgung
Ein sinnvolles Notfallpaket für Stromausfall ist kein wahlloser Einkaufskorb. Es deckt die wichtigsten Bedürfnisse ab: sehen, kommunizieren, informiert bleiben, trinken, essen, warm bleiben und persönliche Medikamente verfügbar haben.
Die Checkliste hilft dir, klein anzufangen und das Paket an Personen, Tiere, Wohnsituation und Jahreszeit anzupassen. Wie du im Ernstfall vorgehst, steht im separaten Notfallplan Stromausfall.
Das Notfallpaket enthält Dinge, die du schnell brauchst oder an einem festen Ort bereithältst. Der Vorrat versorgt den Haushalt über mehrere Tage. Der Notfallplan beschreibt dagegen, wer was tut. Erst zusammen wird daraus eine belastbare Vorbereitung.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Vorsorge individuell zu planen. Möglichst zehn Tage Selbstversorgung sind das langfristige Ziel; schon ein Vorrat für mindestens drei Tage ist ein hilfreicher Anfang.
Babynahrung, Tierbedarf, Allergien, medizinische Geräte, Gebäudetechnik und Mobilität können wichtiger sein als allgemeine Standardlisten. Passe die Checkliste an deinen Alltag an.
Beginne mit Licht, Radio, geladenen Powerbanks, Wasser, einfachen Lebensmitteln und den wichtigsten Medikamenten. Das ist überschaubar und sofort nützlich.
Erweitere Vorräte im normalen Einkaufsrhythmus. Verwende und ersetze Lebensmittel nach dem Prinzip „älteres zuerst“, statt sie ungenutzt einzulagern.
Das BBK nennt möglichst zehn Tage Selbstversorgung als Ziel. Menge und Zusammensetzung hängen von Personen, Lagerplatz und individuellen Bedürfnissen ab.
Die aktuelle BBK-Checkliste nennt zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag als Planungsgröße. Berücksichtige zusätzlich besondere gesundheitliche Bedürfnisse, Haustiere und die tatsächlichen Lagerbedingungen.
Lagere zentrale Ausrüstung trocken und so, dass sie auch im Dunkeln erreichbar ist. Eine Taschenlampe gehört zusätzlich an einen festen Ort nahe Schlafbereich oder Eingang.
Prüfe Batterien, Powerbanks, Haltbarkeit, Medikamente, Kabel und Kontaktdaten. Ersetze verbrauchte oder abgelaufene Bestandteile.
Alle Personen im Haushalt sollten wissen, wo Ausrüstung, Papierplan, Sicherungskasten und wichtige Schlüssel liegen.
Ein Teil darf zentral liegen. Lichtquellen, Medikamente oder Hilfsmittel müssen jedoch dort erreichbar sein, wo sie tatsächlich gebraucht werden.
Grills und dafür ungeeignete Koch- oder Heizgeräte können Kohlenmonoxid und andere gefährliche Abgase erzeugen. Beachte Herstellerangaben und nutze nur ausdrücklich geeignete Geräte unter den vorgeschriebenen Bedingungen. Das BBK warnt insbesondere davor, Holzkohle- oder Gasgrills in Wohnung oder Haus zu betreiben.
Offenes Feuer erhöht das Brandrisiko. LED-Licht ist meist die sicherere erste Wahl. Kerzen nie unbeaufsichtigt oder nahe brennbarer Materialien nutzen.
Abgase, Kraftstoff und elektrischer Anschluss erfordern geeigneten Standort und Fachkenntnis. Ein Generator darf nicht einfach über eine Steckdose ins Hausnetz eingespeist werden.
Eine ausgelöste Sicherung kann auf einen Fehler hinweisen. Wenn sie erneut auslöst oder Schäden sichtbar sind, nicht weiter probieren, sondern fachliche Hilfe holen.
Ein Paket hilft, wenn der Ausfall bekannt ist. StromPing kann früher auf den Ausfall am überwachten Ort aufmerksam machen: Das Android-Handy hängt am Ladegerät und sendet beim Wechsel auf Akku eine SMS an gespeicherte Kontakte.
Das ist eine sinnvolle Ergänzung für Ferienhaus, Aquarium, Gefrierschrank, Heizung, Pumpe oder Technikraum. Es ersetzt weder Vorräte noch behördliche Warnungen. Prüfe SIM-Karte, Mobilfunkempfang, Akku-Einstellungen und SMS-Versand regelmäßig mit einem kontrollierten Test.
Die Zusammenstellung orientiert sich am aktuellen BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ und dessen Checklisten. Sie ist eine praktische Ergänzung für Stromausfälle, ersetzt aber keine individuell erforderliche medizinische, pflegerische oder technische Beratung.
BBK: Ratgeber und Checklisten · BBK: Vorsorge bei Stromausfall
Starte mit Taschenlampe, Radio, Powerbank, Wasser, haltbaren Lebensmitteln, persönlichen Medikamenten und einer Papierliste wichtiger Nummern.
Ein Vorrat für mindestens drei Tage ist ein sinnvoller Anfang. Das BBK empfiehlt, schrittweise auf möglichst zehn Tage Selbstversorgung auszubauen.
Sie können als Reserve dienen, erhöhen aber das Brandrisiko. LED-Lampen sind im Alltag meist sicherer. Kerzen niemals unbeaufsichtigt nutzen.
Nicht für jedes Notfallpaket. Generatoren erfordern sicheren Betrieb, geeignete Abgasführung und fachgerechten elektrischen Anschluss.
StromPing ist die digitale Frühwarnung dazu. Die App meldet den Stromverlust am überwachten Ort, ersetzt aber keine physische Ausrüstung oder Vorräte.
Mindestens regelmäßig und zusätzlich vor Winter, Urlaub oder längerer Abwesenheit. Prüfe Akkus, Haltbarkeit, Medikamente und Kontaktdaten.
Zuletzt fachlich geprüft: 04.11.2026